
Abnahmetests, die beweisen, dass sich das System auch unter Ausfällen verhält — nicht nur unter perfekten Bedingungen.
Ein in Betrieb genommenes System wird als Ganzes validiert: Netzwerkgrenzen, Ausfallverhalten, manuelle Overrides und Audit-Integrität. Das Ziel ist ein vorhersehbarer Betrieb über Jahre — kein erfolgreicher Demo.
Beispiele für Validierungsvektoren, die bei der Inbetriebnahme verwendet werden.
| Kategorie | Test | Bestehungskriterium |
|---|---|---|
| Offline-Betrieb | WAN-Zugang entfernen | Kernsteuerung bleibt betriebsbereit; keine versteckte Abhängigkeit blockiert den Betrieb. |
| Degradierter Modus | Subsystem / Gateway deaktivieren | Nur betroffene Funktionen degradieren; nicht verwandte bleiben stabil. |
| Wiederherstellung | Subsystem wiederherstellen | Zustand wird abgeglichen; keine Phantom-Aktionen; Logs zeigen Wiederherstellungssequenz. |
| Manueller Override | Physische Steuerungen / Overrides verwenden | Overrides funktionieren immer; Software spiegelt echten Zustand. |
| Richtliniendurchsetzung | Verbotene Aktion versuchen | Aktion abgelehnt; Ablehnung mit Grund protokolliert. |
| Audit-Integrität | Aktionskette überprüfen | Akteur → Entscheidung → Aktion → Ergebnis mit Korrelations-ID erfasst. |
| Sicherung & Wiederherstellung | Aus Sicherungs-Bundle wiederherstellen | System kehrt in bekannten Zustand zurück; Invarianten intakt. |
Eine unterzeichnete Inbetriebnahme-Zusammenfassung der Tests und Ergebnisse.
Eine bereinigte Netzwerkkarte und Vertrauenszondiagramm.
Ein versioniertes Konfigurations-Bundle für Wiederherstellung und Audit.
Eine saubere Aufzeichnung der Modifikationen und Release-Versionen.